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Nächster RK Abend am Donnerstag den 06.07.2017 im Bürgerhaus Elz, um 19:00 Uhr . (Lehrgasse 19 in 65604 Elz/WW )
 
Die Kreisstadt Limburg an der Lahn
Geschichte

Die Kreisstadt Limburg a.d. Lahn liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung zwischen den Nahehrholungsgebieten des Westerwaldes und des Taunus, dort, wo sich das tief eingeschnittene Lahntal zu einem großen Becken, weitet.

Sie liegt im Schnittpunkt der Bundesstraßen 8, 49, 54 und 417, an der Autobahn A 3 (Frankfurt-Köln) und ist Eisenbahnknotenpunkt der Bahnlinien Frankfurt/Wiesbaden-Köln und Luxemburg-Fulda.


Allgemeine Informationen

Limburg wuchs im Mittelalter um die 6. und 7. Jahrhundert gebaute Burg und das im Jahre 910 gegründete Stift St. Georg. Der blühende Handel auf verschiedenen Marktplätzen vor den Toren der Burg, auch bedingt durch die günstige Verkehrslage, prägte sehr bald das Leben in der Handels- und Kaufmannsstadt. Reste der Stadtbefestigungen aus den Jahren 1130, 1250 und 1340 zeigen noch heute die schnelle Entwicklung der aufblühenden Stadt im Mittelalter.

Eng verbunden ist die Geschichte der Stadt mit der Geschichte ihres von 1215 bis 1235 an der Stelle des Stiftes St. Georg errichteten Wahrzeichens, dem Dom. Als Stifter dieses Domes kommen neben der Bürgerschaft Limburgs Graf Heinrich der Reiche von Nassau und Heinrich I. von Isenburg in Frage. Auch wenn Einflüsse aus der fortschrittlichen französischen Kathedral-Gotik in Details nachzuweisen sind. Besondere Vorbildfunktion scheint die Kathedrale von Limburg besessen zu haben auch sind die stilistischen Bezugspunkte der Stiftskirche in der Rheinischen Spät-Romantik zu finden. Nach der Rekonstruktion der farbigen Fassade in den Jahren 1968-1972 und der Innenrestaurierung ist der Dom mittlerweile das für die Besucher attraktivste Baudenkmal im Lande Hessen geworden.

Am Fuße des Domes befindet sich mit der Limburger Altstadt eines der geschlossensten mittelalterlichen Stadtbilder, welches erhalten geblieben ist.

Bereits in den Jahren 1966 und 1967 eingeleitete Sanierungsmaßnahmen erhöhen in immer stärkerem Maße die Attraktivität dieser Altstadt. Gerade die Anfang 1979 durch den Bundespräsidenten verliehene Goldplakette und die einhergehende Ernennung zum Landessieger im Bundes- und Landeswettbewerb Stadtgestaltung und Denkmalschutz im Städtebau zeigen die hohe Einschatzung des Sanierungsgeschehens in der Stadt Limburg durch die Bundes- und Landesregierung.

Bestimmt wird das Bild der Altstadt durch meist dem 16. bis 18. Jahrhundert entstammenden Fachwerksbauten mit ihren reichen, oft figürlichen Schnitzereien. Während der Sanierungsmaßnahmen konnte auch eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands aus dem Jahre 1289 freigelegt werden.

910
10. Februar Erste urkundliche Erwähnung des Stifts Limburg

ca. 1130
Ein erster Mauerring wird um die Siedlung gelegt (Fischmarkt, Salzgasse, Barfüßergasse)

ca. 1180
Eigene Münzprägung, wirtschaftlicher Aufschwung

ca. 1230
Der zweite Mauerring im Verlauf von Grabenstraße und Eschhofer Weg wird errichtet.

1235
11. August Weihe der Stiftskirche (jetzt Limburger Dom)

ca. 1300
Anlage der Brückenvorstadt

1315 - 1320
Bau der steinernen Lahnbrücke

ca. 1340
Dritte Befestigungsanlage im Bereich der heutigen Schiede

1655 ff.
Der Walderdorffer Hof wird in der heutigen Form gebaut

1768 ff.
Bau der Straßen nach Koblenz, Frankfurt und Köln (heute Bundesstraßen)

1792 - 1797
Zerstörung der Brückenvorstadt während der Revolutionskriege

1818
Die meisten Türme der Stadtmauer fallen

1827
Errichtung des Bistums Limburg

1862
Eröffnung der Lahntalbahn 26. Juni

1871 - 1878
Große Restaurierung des Domes

1878
Limburg erhalt ein Landgericht

1886
1. April Limburg wird Kreisstadt

1900
Das Rathaus an der Werner-Senger-Straße wird bezogen

1919
Limburg erhält ein Finanzamt

1944 - 1945
Elf Luftangriffe zerstören Teile der Stadt, nicht aber die Altstadt

1966
Erster Zusammenschluss von Reservisten die in der Region Limburg-Weilburg wohnen mit dem Namen Kreisgruppe Limburg-Weilburg

1967
- Verschwisterung mit Sainte-Foy-les-Lyon
- Gründung der Reservistenkameradschaft Limburg des Verbandes der Reservisten der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.

1971
Partnerschaft mit Oudenburg

1974
Erweiterung der Stadt im Zuge der Hessischen Gebietsreform

1976
Stadthallenbau

1982
Eröffnung des Schiedetunnels

1984
Jahrhunderthochwasser der Lahn

1985
750 Jahre Limburger Dom

1988
Einweihung der Kreissporthalle

1989
Einweihung Kläranlage Eschhofen

1989
Einweihung der Rad- und Gehwegbrücke Dietkirchen/Eschhofen

1992
Verschwisterung mit Lichfield

1995
Einweihung und vollständige Nutzung des Seniorenhauses Blumenrod des Bürgerhospitalfond
Limburg

1997
9. April Limbuger Reservisten übernehmen eine Patenschaft über den deutschen Soldatenfriedhof in Recogne bei Bastogne in Belgien, auf dem über 6.500 gefallene Soldaten der Ardennenoffensive (1944/1945) bestattet sind

2000
Durchführung des 2. internationalen Hessischen Reservistentages in Limburg durch die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der RK Limburg

2002
Durchführung des 3. internationalen Hessischen Reservistentages in Limburg durch die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der RK Limburg

Kennzahlen

Geographische Daten

50° 24´ nördlicher Breite
08° 05´ östlicher Länge von Greenwich

Ortszeit

Die Limburger Ortszeit bleibt gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit um 28 Minuten zurück.




Höhenlage

Höchster Bodenpunkt im Stadtgebiet: Stadtteil Ahlbach: Hochbehälter 251 m über NN.
Niedrigster Bodenpunkt im Stadtgebiet: Nähe Eisenbahnbrücke Staffel: 108,2 m über NN.

Fläche

Das Stadtgebiet umfaßt eine Fläche von 4.513,7 ha.

Davon entfallen auf die Stadtteile:
806,7 ha Kernstadt (Postleitzahl 65549)
503,4 ha Ahlbach (Postleitzahl 65554)
312,8 ha Dietkirchen (Postleitzahl 65553)
593,9 ha Eschhofen (Postleitzahl 65552
831,7 ha Lindenholzhausen (Postleitzahl 65551
381,9 ha Linter (Postleitzahl 65550)
554,0 Offheim(Postleitzahl 65555)
529,3 ha Staffel (Postleitzahl 65556)

Einwohnerzahlen

In Limburg leben nach den Zusammenschluss der kommunalen Gebietsreform circa 33.000 Einwohner.

Ende des 17. Jahrhunderts 2.000
1850 = 2.625
1875 = 5.176
1900 = 8.290
1914 = 11.145
1918 = 10.738
1939 = 11.772
1946 = 13.453
1960 = 15.418
1970 = 14.889
1979 = 29.102
1989 = 31.002
1994 = 32.448


Stadtteile

Neben Limburg gehören heute die Stadtteile Staffel, Offheim, Ahlbach, Dietkirchen, Eschhofen, Lindenholzhausen und Linter dem Stadtverband an.

Die im geographischen Mittelpunkt des Bundesgebietes und wirtschaftlich zwischen den Ballungsräumen

Rhein-Main und Rhein-Ruhr gelegene Kreisstadt ist durch zwei Autobahnabfahrten, vier Bundesstraßen, Bahnlinien nach allen Richtungen und schließlich durch ein dichtes Netz öffentlicher und privater Omnibuslinien optimal erschlossen.


Freizeit

Durch seine Lage an der Lahn und am Rande von Westerwald und Taunus bietet Limburg vielfältige Möglichkeiten sportlicher Betätigung.

Besonders Wassersportler kommen voll auf ihre Kosten, ganz gleich, ob sie eine Bootsfahrt unternehmen wollen oder Wasserski fahren. Ein beheiztes Freibad und drei Hallenbäder mit Saunen machen die Freuden für alle Wasserratten vollkommen.

Im Eduard-Horn-Park entstand 1976 die erste Kunstrasen-Anlage für Hockey in Europa. Zahlreiche Hallen in der Stadt selbst oder in unmittelbarer Nachbarschaft ermöglichen fast alle Sportarten, die man in Hallen betreiben kann.

Das Ferienland um Limburg ist eines der wenigen Urlaubsparadiese, die noch nicht überlaufen sind. Es gibt Trimm- und Waldlehrpfade, Kneipp-Anlagen, Kureinrichtungen und weltbekannte Heilwasserquellen. An vielen Plätzen kann man Tennis und Fußball spielen, Leichtathletik betreiben, reiten, segeln, angeln, boxen, an Tanzkursen oder Malen-, Töpfer- und Fotokursen, Minigolf- oder Freiland-Schach-Turnieren teilnehmen. Auch einen Segel- und Motorflug-Club gibt es in der Nähe sowie im Winter Gelegenheit zum Skifahren, Rodeln und Schneewandern in unmittelbarer Umgebung.


Führungen

Verkehrs- und Verschönerungsverein
Hospitalstraße 2
65549 Limburg
Telefon (0 64 31) 61 66


Limburger Sankt Georgs Dom

750 Jähriges Bauwerk der Spätromantik. Der Dom ist durch Restaurierung in seiner mittelalterlichen Form wieder hergestellt.

Sonntag 10:15 Uhr Hochamt und wochentags 10:15 Hl. Messe.

Öffnungszeiten:
01.04. - 30.09 08:00 - 19:00 Uhr
01.10. - 31.03 08:00 - 17:00 Uhr

Führungen:
Montag - Freitag11.00 Uhr, 15.00 Uhr
Samstag 11:00 Uhr
Sonntag 11:45 Uhr
Sonderführungen sind nach vorheriger Absprache möglich


Schulen

Fortschrittlich sind die zahlreichen und modernen Schul- und Bildungseinrichtungen. Das schulische Angebot auf dem allgemeinbildenden und berufsbildenden Sektor unterstreicht ebenfalls die regionale Bedeutung der Kreisstadt. Vier Gymnasien werden von nahezu 3.000 Schülern besucht. Gewerbliche, kaufmännische, landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Berufschulen mit Berufsfachschulen, Fachschulen, Handelsschulen, eine Landwirtschaftsschule und Privatschulen für die Spezialausbildung ziehen ca. 3.000 weitere Schüler nach Limburg, so dass von einer Gesamtschülerzahl von rund 9.000 gesprochen werden kann.

Im Umkreis von 100 km befinden sich insgesamt fünf Universitäten. Ebenso sind Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung in Limburg in ausreichendem Maße vorhanden.


Stadtleben

Das pulsierende Leben der Stadt ist zu erkennen an den attraktiven Kauf- und Warenhäusern, den schicken Boutiquen und gut sortierten Fachgeschäften sowie den gepflegten Fußgängerzonen der Innen- und Altstadt. Neben dem Limburger Wochenmarkt sowie dem Bauernmarkt finden außerdem im Laufe des Jahres fünf Jahrmärkte statt, die seit Jahrhunderten Besucher in die alte Handelsstadt ziehen. Das Oktoberfest ist die bedeutendste dieser Veranstaltungen. Zu ihm kommen die Menschen aus dem gesamten Nassauer Land zu Tausenden nach Limburg. Ebenso genießt der Flohmarkt im September einen speziellen Ruf unter den Kennern.


Kultur

Kultur und Kommunikation werden in Limburg besonders gepflegt. Zum Symbol für die Stadt ist die bekannte Pusteblume geworden, ein die Weltkugel symbolisierendes Wasserspiel vor der neuen Stadthalle im Herzen der City. In diesem großzügig gestalteten Gebäude sind zwei attraktive Restaurants, sechs Kegelbahnen, Konferenz- und Gesellschaftsräume sowie ein großer Saal mit 1.250 Sitzplätzen untergebracht.

Das kulturelle Programm ist erlesen und reichhaltig. Besonders die Limburger Meisterkonzerte mit weltbekannten Solisten und Orchestern haben in der Musikwelt einen guten Namen. Neben Kammermusik bietet die Stadthalle Theaterveranstaltungen, Solistenabende und ein reiches folkloristisches Programm. An den Sommerwochenenden treffen sich Limburger und Gäste bei kostenlosen Veranstaltungen unter dem Motto Limburger Sommertreff im Serenadenhof des Verwaltungs- und Kulturzentrums.

Von Seiten der Stadt werden die folgenden Paten- und Partnerschaften gepflegt: Mährisch-Neustadt (Sudetenland) sowie Stainte-Foy-les-Lyon (Frankreich), Lichfield (England) und Oudenburg (Belgien).


Bücherei / Bibliothek

Dombibliothek, Schiede 73
Kath. Öffentliche Bücherei Ahlbach, Oberortsstraße 2
Kath. Öffentliche Bücherei Dietkirchen, Am Reckenforst 5
Kath. Öffentliche Bücherei Eschhofen, Mainzer Straße 3
Kath. Öffentliche Bücherei Lindenholzhausen, Am Wingert 4
Kath. Öffentliche Bücherei Offheim, Weidestraße 1


Museen

Diözesan-Museum-Domschatz, Domstraße
Kunstsammlungen der Stadt Limburg, Fischmarkt 21/22
Missionsmuseum der Pallotiner, Wiesbadener Straße 1
Marinemuseum, Am Katzenturm 7


Gemeinschaftshäuser

Gemeinschaftshaus Ahlbach, Langstraße 7
Bürgerzentrum Blumenrod, Bodelschwingstraße
Gemeinschaftshaus Dietkirchen, Am Sportplatz 1
Alte Schule Linter, Alte Straße 1
Gemeinschaftshaus Lindenholzhausen, Am Wingert 6
Gemeinschaftshaus Offheim, Dietkircher Straße 11
Gemeinschaftshaus Staffel, Ringstraße 13

Infrastruktur

Limburg ist für rund 250.000 Menschen bedeutendes Handels- und Dienstleistungszentrum. Neben einem gesunden bodenständigen Handwerk und Gewerbe sind hier auch Großunternehmen mit Weltruf ansässig wie

Buderus, Eurotherm, Glashütten Limburg, Harmonic Drive, Limburger Blechwarenfabrik, Mundipharma, Tetra Pak sowie das Ausbesserungswerk der Bundesbahn. Die Aufgeschlossenheit der Verwaltung gegenüber den Belangen der Wirtschaft trägt maßgeblich zu den Ansiedlungserfolgen bei.

Das Arbeitskräftepotential ist vielseitig und qualifiziert; es besteht ein hoher Auspendlerüberschuss, nicht in der Kernstadt selbst, sondern insbesondere in den benachbarten Räumen des Westerwaldes und des Taunus. Auch in den nächsten Jahren werden durch Schulabgänger und strukturell bedingte Freisetzungen genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.


Wirtschaft

Am Heumarkt in Köln war bereits vor Jahrhunderten das Maß der engsten Durchgangsstelle auf dem Handelsweg von Köln nach Frankfurt angezeigt, nämlich die Breite der Fahrgasse in Limburg. Von alters her war Limburg aufgrund seiner geographischen Lage ein Handelsschwerpunkt. Vor über 100 Jahren wurde Limburg Kreisstadt, zuvor war die Stadt schon Sitz des Landgerichts, später kam dann das Finanzamt. Die Handelswege wurden im Laufe der Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und stellen heute die Bundesstraßen nach Koblenz, Gießen, Frankfurt und Köln dar. Alte Verkehrswege wurden durch neue ersetzt. Die Lahntalbahn übernahm die Funktion der Lahn als Transportweg. Die Autobahn A3 reduziert die Fahrzeiten nach Köln und Frankfurt auf eine bzw. eine halbe Stunde.

Limburg verfügt heute über optimale Verkehrsanbindungen. Die Stadt ist an vier Bundesstraßen angebunden. Sie hat mit Limburg-Süd und Limburg-Nord zwei Anschlüsse an die A3 Frankfurt-Köln. Die Bundesbahn bietet täglich 174 Zugverbindungen nach Frankfurt, Wiesbaden, Koblenz, Gießen sowie über Westerburg nach Köln. Über 190 tägliche Verbindungen zwischen Limburg und Gemeinden in der Region werden über Buslinien abgewickelt, während die vier Stadtlinien mit mehr als 100 Verbindungen täglich Bürger und Besucher in der Innenstadt zu den gewünschten Zielen und zurück bringen. Der bedeutendste deutsche Verkehrsflughafen Frankfurt ist über die Autobahn in einer halben Stunde zu erreichen.

Obwohl die Stadt selbst in ihren Mauern nur ca. 33.000 Menschen beherbergt, so übernimmt sie dennoch die Versorgungsfunktion für bis zu 250.000 Personen. Aufgrund der Schaffung von Fußgängerzonen, der Ansiedlung von großen Warenhäusern und überregional bedeutenden Filialisten sowie alteingesessenen Fachgeschäfte wird Limburg als Einkaufsstadt gerne besucht. In sieben Parkhäusern und auf vielen Freiplätzen stehen über 10.000 Parkplätze zur Verfügung. Die Besucher der Stadt kommen aber nicht nur wegen des hervorragenden Warenangebotes, sondern weil sie darüber hinaus das Flair der beispielhaft sanierten Altstadt und die schönen Ansichten der restaurierten Häuser, des Doms und der Lahn genießen möchten.

Heute liegt die Bedeutung des Handels im Durchschnitt der hessischen Städte. Rund 1/6 der über 20.000 Beschäftigten sind im Einzelhandel tätig. Betrachtet man hingegen die anderen Aufteilungen des tertiären Sektors, so ist festzustellen, dass Limburg, ähnlich wie Frankfurt und Darmstadt, im Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung weit über dem Durchschnitt anderer hessischer Städte liegt. Hier ist der Wandel vom Handel zu erkennen. Die Stadt achtet in ihrer Ansiedlungspolitik nicht nur auf die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, sondern auch auf eine gesunde Mischung der Branchen und das Qualifikationsniveau des Beschäftigungsangebotes. Der Flächennutzungsplan der Stadt zeigt großflächige Gewerbe- und Industriepotentiale. Damit kann sie ihrer Ergänzungsfunktion für das Rhein-Main-Gebiet gerecht werden.

In einer Studie der HLT Gesellschaft für Forschung, Planung, Entwicklung heißt es: Limburg empfiehlt sich als Kristallisationspunkt für einen derartigen Entlastungsraum aufgrund seiner Eigenschaft als gewerbliches Zentrum mit qualifiziertem Arbeitsplatzbestand, einer hohen Dichte privater und öffentlicher Dienstleistungen, bedeutendem kulturellem Angebot und hohem Freizeitwert sowie großem räumlichen Einzugsbereich. Aus Sicht der Landesplanung stellt das Wachstum in räumlich entfernten, aber schnell erreichbaren Entwicklungspolen für das Verdichtungsgebiet eine interessante Alternative zum ungeordneten Flächenwachstum im engeren Umland um die Verdichtungskerne herum dar.

Hoher Wohn- und Freizeitwert, ein hochwertiges kulturelles Angebot, optimale Verkehrsanbindungen und funktionierende Infrastruktur, zentrale Lage zwischen dem Rhein-Main- und dem Rhein-Ruhr-Gebiet, ein gesundes Umfeld (die Belastung der Luft liegt in Limburg in nahezu allen Bereichen weit unter dem hessischen Durchschnitt), eine hohe Beschäftigungsquote, nahezu doppelt so viel Arbeitsplätze, wie Arbeitnehmer in Limburg wohnen - wieso betreibt die Stadt dennoch eine offensive Gewerbe- und Industrieansiedlungspolitik?

Einerseits, weil noch immer ca. 20.000 Arbeitsnehmer aus der Region tagtäglich ins Rhein-Main-Gebiet pendeln und aus ökonomischen und auch ökologischen Gründen lieber in näherer Entfernung zum Wohnort arbeiten möchten. Daraus resultiert auch die besondere Stärke Limburgs über die genannten Standortfaktoren hinaus gibt es für ansiedelnde Unternehmen immer die gute Chance, unter den Pendlern qualifizierte Arbeitnehmer für den eigenen Betrieb zu finden.

Zum anderen unterliegt die wirtschaftliche Entwicklungen fortwährenden Änderungen, die die Stadt stets analysieren muss. Zum Erhalt der vorbildlichen Wirtschaftsstruktur ist an den ökonomischen Randbereichen eine stete Erneuerung notwendig.

Die Entscheidung für einen Schnellbahn-Bahnhof in Limburg an der Neubaustrecke Köln-Frankfurt ist gefallen. Das Raumordnungsverfahren ist abgeschlossen. Ab dem Jahr 2000 wird man von Limburg aus den Flughafen Frankfurt in 23 Minuten, Köln in 45 Minuten und München in 3 ½ Stunden erreichen. Das wird vor allem weitere Unternehmen mit hohem Informations- und Kommunikationsbedarf und internationalen Geschäftsbeziehungen auf Limburg aufmerksam machen.

Bereits heute gibt es viele Unternehmen in Limburg, die mit der Architektur ihres Gebäudes und der Gestaltung der Außenanlagen den Betrachtern, Besuchern und Mitarbeitern Seriosität, Bonität, Vertrauen in der Öffentlichkeit, Offenheit, kurzum einen Teil ihrer Unternehmenskultur vermitteln wollen. Tetra Pak, Mundipharma und Harmonic Drive können als positive Beispiele genannt werden.

Identifikation mit dem Unternehmen führt zur Motivation bei der Arbeit und diese wiederum zu steigendender Produktivität. Diese Unternehmenskultur hört nicht an der Grundstücksgrenze auf. Es bestehen auch Ansprüche an die Nachbarschaft, weshalb die Stadt bei der Entwicklung ihres neuen Industriegebietes Dietkircher Höhe nördlich der Autobahn diesen Erkenntnissen Rechnung tragen will. Hier wird ein hochwertiger Standort für qualifizierte Arbeitsplätze in umweltverträglichen Unternehmen mit ansprechender Architektur und inmitten beispielhafter Grüngestaltung entstehen.


Verwaltungen

Die Kreisstadt Limburg ist aber nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch Verwaltungsmittelpunkt für einen weiten Bereich. Mehr als 20 Behörden des Landes und der Kommunalverwaltungen haben ihr Domizil dieser Stadt.

Die Landesplanung hat Limburg a.d. Lahn eine Stellung zwischen Oberzentren und Mittelzentren zuerkannt, indem sie die Kreisstadt als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums ausgewiesen hat. Durch eine umfassende Stadtplanung in den Bereichen des Verkehrs und Innenstadt, verbunden mit der Ausweisung und Erschließung moderner Industrie-, Gewerbe- und Wohngebiete, leistet die Kreisstadt einen wesentlichen Beitrag, den Strukturwandel für den heimischen Raum sinnvoll zu vollziehen.
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