| Die Streitkräftebasis
nimmt Querschnittaufgaben der Führung, Aufklärung,
Unterstützung und Ausbildung wahr. Diese Bündelung soll
zu deutlichen Effizienzsteigerungen in allen Bereichen
führen und die verkleinerte Bundeswehr insgesamt im
Hinblick auf gewandelte Anforderungen moderner und
leistungsfähiger machen.
Die Streitkräftebasis übernimmt den bisherigen militärischen Organisationsbereich der Zentralen Militärischen Dienste und wird ausgebaut. Das Streitkräfteunterstützungskommando ist das Führungskommando der Streitkräftebasis. Aufgaben der Streitkräftebasis insbesondere die streitkräfte- bzw. bundeswehrgemeinsamen Fachaufgaben werden, wo immer zweckmäßig, im Streitkräfteamt zusammengefasst. Das Streitkräfteunterstützungskommando führt alle Einsatzkräfte der Streitkräftebasis und die Kräfte zur Unterstützung des Dauerbetriebs im Inland über künftig nur noch vier Wehrbereichskommandos. Darüber hinaus sind ihm das Logistikzentrum der Bundeswehr, das in seiner Struktur anzupassende Logistikamt der Bundeswehr, die Kräfte der Operativen Information und das neue Kommando Strategische Aufklärung unmittelbar unterstellt.
Das neu geschaffene Einsatzführungskommando ist dem Inspekteur der Streitkräftebasis lediglich truppendienstlich unterstellt. Für die Planung und Führung von Einsätzen deutscher Streitkräfte im Ausland untersteht es dem Minister als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt unmittelbar. Die Streitkräftebasis wird einen Personalumfang von 50.000 Soldaten haben. |
| Stand:13. Oktober 2000 |