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"Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr"
Die Kommission Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr untersucht seit Mai 1999, wie die Streitkräfte künftig ihre Aufgaben im Rahmen umfassender Sicherheitspolitik wahrnehmen können. Sie wird ihre Empfehlungen zur langfristigen Entwicklung der Bundeswehr dem Verteidigungsminister bis Mai 2000 vorlegen. Die Empfehlungen für eine künftige Bundeswehrstruktur sollen Aussagen über Aufgabenzuordnung, Umfang, Wehrform, Ausbildung und Ausrüstung einschließen, damit die Neuausrichtung der Bundeswehr in der Gesellschaft dauerhaft tragfähig bleibt. Die Kommission soll in ihrer Arbeit auch erkennbare Entwicklungen in den Streitkräften Deutschlands wichtigster Bündnispartner berücksichtigen. In der Auswahl der
sicherheitspolitischen Beratungsfelder ist die Kommission
frei. Grundlagen ihrer Arbeit sind
Als Vorsitzenden der Kommission hat Verteidigungsminister Scharping Bundespräsident a.D. Dr. Richard Freiherr von Weizsäcker gewonnen. Neben Weizsäcker gehören der Kommission 19 weitere Mitglieder an. Die Kommission ist in ihrer Gesamtheit keine Gruppe militärischer Experten, sondern ihre Mitglieder repräsentieren ein weites Spektrum politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bereiche, die in Beziehung zur Sicherheit Deutschlands stehen. Die Kommission zieht bei ihrer Arbeit externe Experten sowie das Bundesministerium der Verteidigung zu Rate. Dabei wird sie auch durch ein Sekretariat im Ministerium in Bonn unterstützt. Die Kommission gründet ihre Arbeit auf eine umfassende Bestandsaufnahme der Bundeswehr, die von den Abteilungen und Führungsstäben des Verteidigungsministeriums erarbeitet wurde. Personelle, finanzielle und organisatorische Bedingungen wurden darin analysiert und bewertet. Mitglieder
der Kommission
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