| Ab 01. Januar 1959 verlegte der Rest des Bataillons
von der Kreuzberg-Kaserne in die Niederauerbach-Kaserne
in Zweibrücken. Endlich konnte man sich etwas ausbreiten,
wenngleich einige Unteroffiziere noch in ihrem
Dienstzimmer übernachten mußten. In der Kaserne waren zu dieser Zeit immer noch Soldaten der französischen Streitkräfte stationiert, was zur Folge hatte, daß für die Kaserne eine gemischte Wache gestellt wurde. Auf Grund der Sprachschwierigkeiten kam es hier und da zu verworrenen, aber oft auch spaßigen Situationen.
Äußerst erfolgreich waren Kraftfahrer des Bataillons am 03. März 1959 bei der Teilnahme an einer Orientierungsfahrt eines Zweibrücker Automobilclubs. Fast alle ersten Plätze mit dem 0,25 t DKW und mit dem Krad Triumph wurden von ihnen belegt. Im März erfolgte die erste Umgliederung des Bataillons. Aus dem Quartiermeistertransportbataillon 914 wurde das Transportbataillon 310. Mit dieser Umgliederung erfolgte auch eine Erweiterung der Transportkapazität. Das neue Bataillon wurde dem Transportregiment 3 unterstellt, dem späteren Nachschubkommando 3.
Hoher Besuch hatte sich angesagt. Der kommandierende General des III. Korps, Generalleutnant von Lüttwitz, besuchte das Bataillon und überzeugte sich von dessen Leistungsfähigkeit. Eine große Parade fand zum 10jährigen NATO-Bestehen in der Niederauerbach - Kaserne statt. Französische, britische, amerikanische und deutsche Ehrenabordnungen, sowie viele militärische und zivile Gäste fanden sich ein, um dieses Jubiläum zu begehen. 17. September: Erstmals weilte eine Mannschaft des Bataillons unter der Führung ihres Kommandeurs, Oberstleutnant Meffert, uniformiert im Ausland. Nach dem Motto: "Sportler kennen keine Grenzen" spielte die Bataillonshandballmannschaft gegen die Polizeihandballmannschaft Metz. Zwar wurde das Spiel 24:17 verloren, aber die völkerverbindende Absicht wurde vom Publikum anerkannt und sehr begrüßt. |
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