| Mit der Kommandierung eines Feldkochs half das
Bataillon den internationalen Hilfsverbänden bei der
Unterstützung der durch Erdbeben geschädigten
marokkanischen Stadt Agadir. Er arbeitete dort in der
errichteten Lazarettstadt. Erst Ende März kehrte er von
seinem Einsatz zurück. Mit der Aufstellung von neuen Truppenteilen im III. Korps wuchs der Bedarf an Betriebsstoff. Daher wurde im Dezember 1960 die schwere Betriebsstofftransportkompanie 317 von Zweibrücken nach Diez verlegt und dort, dem Materialbataillon 310, dem heutigen Nachschubbataillon 310, unterstellt. Hoher militärischer Besuch aus der Schweiz traf am 14. Oktober beim Transportbataillon ein. Der Chef der Abteilung Heeres-Material der Schweizer Armee, Brigadegeneral Peter, weilte mit dem Sektionschef Oberst Aeberhardt in Zweibrücken. Als "Mann vom Fach" war er begeistert vom technischen Ausrüstungsstand der Bundeswehr. Die gewonnenen Erkenntnisse könne er gut umsetzen, meinte der General, denn in einer Armee, die seit 100 Jahren keinen Krieg mehr führen brauchte, müsse man auf die modernen Erfahrungen anderer zurückgreifen. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, war das Bataillon auch 1960 um eine Intensivierung der Kontakte mit der Zivilbevölkerung bemüht. So wurde die Zweibrücker Polizei bei einer Veranstaltung mit dem Abstellen einer Feldküche unterstützt und im Oktober biwakierten - unter der Führung von Hauptmann Kieser - die leichte Transportkompanie 311, heute z. Kompanie, und die mittlere Transportkompanie 314, heute 4. Kompanie, im Rahmen der Nachwuchswerbung in der Stadt Pirmasens. Der Besuch endete mit einem großen Manöverball, der so gut besucht war, daß zu spät kommende Interessierte keinen Einlaß in das Gewerkschaftshaus mehr fanden. |
20.10.1960: Die mTrspKp 314 im Biwak auf dem Messegelände in Pirmasens. |
Betriebsausflug der Polizeidirektion Zweibrücken mit Feldküchenunterstützung des Bataillons |