| Die bisherigen Umgliederungen, Umbenennungen und die
Verlegungen machten ein neues
Bataillonswappen notwendig. Nach einer Ausschreibung
im Spätherbst 1963 und der anschließenden Auswahl,
wurde am 01. Januar 1964 das neue offizielle
Verbandsabzeichen des Transportbataillons 370 eingeführt.
Bis heute hat es unverändert seine Gültigkeit. Dieses
neue Verbandsabzeichen sollte Zeugnis einer neuen Einheit
des Verbandes sein, die sich nach zahlreichen Verlegungen
und Umgliederungen vollziehen sollte. Am 12. Februar beteiligte sich das Bataillon an einer Korpsversorgungsübung im Raum Bruchsal. Dabei hatte das Bataillon bei Leimersheim über den Rhein überzusetzen. "Die Bundeswehr soll ein Teil des Volkes sein." Unter diesem Motto begann schon sehr bald nach der Verlegung nach Hermeskeil die Suche nach Kontakten zu Gemeinden. Als erstes wurde die leichte Transportkompanie 371, die heutige 2. Kompanie, unter ihrem Kompaniechef, Hauptmann Beuel, aktiv. Im Rahmen einer Kompanieübung vom 20. bis zum 22. Mai 1964 wurden mit der Stadt Dudweiler Verbindungen geknüpft, die im weiteren Verlauf zu freundschaftlichen Banden führten.
Im November war fast das gesamte Bataillon geschlossen an der Übung "Spätlese" beteiligt. Schwerpunkte bildeten die Verladeübungen und wie schon im Februar das Übersetzen über Gewässer. In diesem Fall wurden die Mosel bei Cochem und der Rhein bei Germersheim mittels Kriegsbrücken und Fähren überwunden. 1964 wurde auch der Grundstein einer langjährig sehr intensiv gepflegten deutsch - französischen Patenschaft gelegt. Besiegelt wurde diese durch die mittlere Transportkompanie 374, die heutige 4. Kompanie, und der 4. Escadron des 1. Regiment de Cuirassiers aus St. Wendel. Neben gemeinsamen Übungen und Manövern, sowie gemeinsamen Weihnachtsfeiern, kam es auch zum Austausch von Soldaten. Auch gegenseitige familiäre Besuche prägten das gute Verhältnis. Erst mit der Verlegung der Kompanie im Jahre 1974 nach Diez, ließ der Kontakt zwischen den beiden Einheiten, aufgrund der Entfernung, nach. |