Am 11. März feierte das Bataillon sein
10 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß fand in der
Mehrzweckhalle der Hochwald - Kaserne ein Festakt mit
etwa 200 geladenen Gästen statt. Oberstleutnant
Rehberger, Kommandeur des Transportbataillons 370, gab
einen Rückblick über die Entstehung und den Werdegang
des Bataillons. Beendet wurde der offizielle Teil mit
einem Konzert des Heeresmusikkops 5 und einem anschließenden
gemeinsamen Mittagessen. Abends wurde dann noch einmal zu
einem großen festlichen Ball eingeladen.
Im Mai wurden die einzelnen Kompanien des Bataillons nunmehr umbenannt. Sie erhielten jetzt die Nummernbenennungen, die sie mit dem Bataillon identifizierten und hießen ab sofort alle "370". Mit seinen sportlichen Höchstleistungen sorgte der Gewichtheber Leutnant Dietrich Leh, Zugführer bei der z. Kompanie, 1967 für Furore. Alleine im Juni und Juli verbesserte er fünf Rekorde bei regionalen und überregionalen Vergleichswettkämpfen. Bei einem Wettkampf gegen die Gewichtheberauswahlmannschaft der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland, im Juni und Juli des Jahres, ging er mit einer Gesamtleistung von 372,5 kg im Drücken, Reißen und Stoßen eindeutig als Sieger hervor und verhalf so der deutschen Auswahl zum Sieg. Zweiter wurde der Amerikaner Rubino mit einer Gesamtleistung von 365 kg. Herausragend war auch die Leistung der 4. Kompanie. Die Kompanie legte in diesem Jahr 714.583 km zurück, was 18 Weltumrundungen entspricht, und hatte dabei nur zwei Bagatellunfälle. Stellvertretend für die Transportsoldaten seiner Kompanie erhielt der Kompaniechef, Hauptmann Abraham, vom Kommandeur der Korpstruppen des III. Korps, Brigadegeneral Köstlin, einen Bestpreis für unfallfreies Fahren. Im Oktober wechselte der Kompaniechef der z. Kompanie. Verabschiedet wurde Oberleutnant Scharmann, der die Kompanie an Oberleutnant Schlottky übergab. Zu erwähnen ist hierbei, daß die Partnergemeinde es sich nicht nehmen ließ, ebenfalls den "alten Chef' zu verabschieden und den "neuen Chef' zu begrüßen. |
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