Seit den Gründungstagen gehörte
Hauptfeldwebel Hans Rabe zum Bataillon. Seit 1961 war er
Truppenversorgungsbearbeiter des Bataillons. Für seine
herausragenden Verdienste um das Bataillon wurde ihm am
05. Februar 1968 durch den Kommandeur der Korpstruppen
des III. Korps, Brigadegeneral Köstlin, das
Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.Der zweite Kommandeurswechsel stand am 01. April an. Oberstleutnant Rehberger übergab das Kommando im Beisein des Korpsnachschubkommandeurs 3, Oberst Winterhoff, an seinen Nachfolger Major Sversen.
Im Juni befand sich die 5. Panzerdivision auf dem Manöver "Rollbahn" im norddeutschen Raum, für deren Transportraumbedarf und zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Division das gesamte TrspBtl 370 eingesetzt wurde. Kaum in die Friedensstandorte zurückgekehrt, wurde schon wieder die Marschbereitschaft für den Truppenübungsplatzaufenthalt in Schwarzenborn hergestellt, der sich über den Zeitraum 01.-10. Juli erstreckte. Unmittelbar nach dem Ende des Truppenübungsplatzaufenthalts in Schwarzenborn hatte sich die Lage in der Tschechoslowakei im Zusammenhang mit dem "Prager Frühling" so weit zugespitzt, daß man Teile der Bundeswehr in Alarmbereitschaft versetzte. Zu diesen Truppenteilen gehörte auch die 5. Panzerdivision, weiche ihren Verfügungsraum im Raum Hannover - Schwarmstedt bezog. Für das Transportbataillon 370 häuften sich in diesen Tagen die Transportaufträge. Hauptsächlich galt es Munition zu bewegen. Vom 19. August bis zum 15. September wurde auch das Transportbataillon 370 in Alarmbereitschaft versetzt und mußte in die Verfügungsräume Steinhuder Meer und Nienburg verlegen. Die letzten Transportfahrzeuge kehrten erst Anfang Oktober - nach Beendigung aller Transport- und Versorgungsaufträge - nach Hermeskeil zurück. Erfreulicher war die Festigung der Patenschaft zwischen der z. Kompanie und der Stadt Sulzbach. Ende September rückte die Kompanie unter Führung ihres Kompaniechefs, Oberleutnant Schlottky, in die Stadt ein und nahm dort mit einem Ehrenzug an einen Festzug, der unter den schneidigen Klängen mehrerer Spielmannszüge durch die Stadt führte, teil.
Am 16. und 17. November führte die 4. Kompanie eine Marschübung durch. Im Rahmen dieser Marschübung traf sie sich mit der 4. Escadron des 1. Regiment de Cuirassiers der französischen Streitkräfte aus St. Wendel. Am Abend des 16. November wurde in Großrosseln ein großer Manöverball durchgeführt. Neben den deutschen und französischen Soldaten waren auch viele Bewohner Großrosselns sowie Kleinrosselns, das auf französischem Gebiet liegt, der Einladung gefolgt. Der Austausch der Wappen mit den Vertretern der Gemeinden und der Fahnenaustausch zwischen der deutschen und französischen Kompanie standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Wie stark das Bataillon in diesem Jahr in seinen Auftrag eingebunden war, beweist die am Ende des Jahres erstellte Statistik über die gefahrene Kilometerleistung. Etwa 2,1 Millionen Kilometer wurden zurückgelegt, wovon allein die 4. Kompanie mehr als 1 Million Kilometer für ihre Auftragserfüllung gefahren hatte. |