Eine "Ehre" besonder Art wurde
am 15. Februar 1973 dem Hermeskeiler Bürgermeister
Schmitt zuteil. Wegen seines steten Bemühens um eine
gute Beziehung zwischen der Stadt Hermeskeil und dem
Transportbataillon 370 wurde er während eines
karnevalistischen Abends zum Ehrenmitglied des
Unteroffizierskorps der 1./Transportbataillon 370 ernannt.
Anfang des Jahres wurde die Grundwehrdienstzeit von 18 auf 15 Monate verkürzt. Durch die Verkürzung mußte auch eine Änderung der Ausbildung erfolgen. Neue Ausbildungskompanien wurden daraufhin die 2./- und die 3./Transportbataillon 370, während die 4./Kompanie in Hermeskeil und die 5. Kompanie in Diez Einsatztransportkompanien blieben. In den Ausbildungskompanien wurden zunächst Militärkraftfahrer, Feldköche und Verpflegungswarte ausgebildet. Später wurde das Ausbildungsspektrum erweitert. Für den Bereich III. Korps wurden zusätzlich Nachschubsoldaten, Geräte-, Munitions - und Betriebsstoffwarte in die Ausbildung aufgenommen. Ihren zehnjährigen Jahrestag als Garnisonsstadt feierte die Stadt Hermeskeil am 26. Mai. Anläßlich dieses Jubiläums fand auf dem Marktplatz ein feierliches Gelöbnis von 500 Rekruten und ein "Großer Zapfenstreich" statt; ein Zeremoniell, dem sehr viele Einwohner beiwohnten.
Eine besondere Ehrung gab es Mitte des Jahres für den S 1 des Bataillons, Hauptmann Gukenbiehl. Für seine vorbildliche Pflichterfüllung und seinen Einsatz für die Soldaten des Bataillons wurde er vom S3, Major Strohbusch, im Namen des Bundespräsidenten Heinemann mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Nach der Verleihung schritt Major Strohbusch, als Vertreter des Kommandeurs zusammen mit Hauptmann Gukenbiehl die Front des angetretenen Bataillons ab.
19. Dezember: Als Geste der engen Verbundenheit fand im Rahmen der Jahresabschlußfeier der 1./370 die feierliche Übernahme der Patenschaft mit der Stadt Hermeskeil statt.
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