Transportbataillon 370
1984

 

Herausragend war der 27. Mai für das Bataillon. Anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier führte das Bataillon unter der Leitung seines Kommandeurs, Oberstleutnant Lieser, im Palastgarten einen Großen Zapfenstreich durch und leistete somit einen würdigen Beitrag zur Geburtstagsfeier der Stadt Trier.

Etwa 20.000 Trierer Bürger, Bewohner der Umgebung sowie zahlreiche geladene Gäste empfingen die Soldaten mit Beifall.

Die große Resonanz der Bevölkerung und die Respektbezeugungen der militärischen Ehrengäste rückten die erbrachten Leistungen in ein äußerst positives Licht.


27. Mai 1984: Großer Zapfenstreich in Trier

Im Juli trafen die ersten neuen Straßentankwagen 18.000 Liter in den Hermeskeiler Kompanien ein.

Soldaten der 2. und 3. Kompanie, die nach der Grundausbildung in diesen Einheiten blieben, versorgten mit den neuen Fahrzeugen den linksrheinischen Bereich mit Betriebsstoff, wobei die 4. und 5. Kompanie von Diez aus die rechtsrheinischen Verbände und Einheiten mit Betriebsstoff versorgten.

Ein tragischer Unfall ereignete sich am 05. September. Der Kompaniefeldwebel der Nachschubausbildungskompanie 16/III, Hauptfeldwebel Wolfgang Schott stürzte während einer privaten Wandertour in den Dolomiten tödlich ab. Mit ihm verlor die Kompanie einen engagierten und versierten Kompaniefeldwebel.

Aus Tradition heraus wurde beim Bataillon die Reservistenarbeit schon immer groß geschrieben.

Diese Tradition führte am 15. September zu einer Patenschaft zwischen der 3. Kompanie und der Reservistenkameradschaft Hermeskeil.


15. September 1984: Der KpChef der 3./TrspBtl 370, Hptm Wendels (links) und StUffz d.R. Schröder, RK - Hermeskeil, tauschen die Patenschaftsurkunde aus.

Vom 25. September bis zum 15. Oktober wurden Teile des Bataillons im Rahmen eines Katastropheneinsatzes gefordert. Sie mußten in den Landkreisen Bernkastel, Daun, Bitburg und Diez im Rahmen eines Erntenotstandes unterstützen. Während dieser Zeit legten die eingesetzten Kraftfahrzeuge etwa 70.000 km zurück. Die Soldaten leisteten dabei 8.400 Einsatzstunden und 5.570 Bereitschaftsstunden.

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