Am 08. Januar eröffnete das Dreikönigsschießen
unter der Leitung des neuen Kommandeurs, Oberstleutnant Mössinger,
die Vorhabensübersicht des Bataillons für das Jahr 1988.
Auch in diesem Jahr war bei den Sonderübungen Geschick
und Kraft gefordert. Ein Baumstammweitwurf sowie ein
"Polospiel zu Pferde" waren Anlaß zu
langanhaltener Heiterkeit.
Vom 24. Mai bis zum 02. Juni war Daaden wieder "2. Wohnsitz" für das Bataillon. Während des Truppenübungsplatzaufenthaltes war man nicht im Lager Stegskopf, sondern auf dem Biwakplatz "Hoher Baum" untergebracht. Ein Ausbildungshöhepunkt war das Schießen "Verteidigung eines Stützpunktes".
Am Ende eines Schießtages, brachte der Gefreite Ulrich Düber von der 4. Kompanie einige "Gedanken auf der Schießbahn 15" zu Papier:
Kaum waren die Zelte in Daaden abgeschlagen, mußten Teile des Bataillons vom 09. bis zum 16. Juni zur Versorgungsübung "Blaues Band" ausrücken. Unter der Leitung des Korpsnachschubkommandeur 3, Oberst Schlereth, wurde die Versorgung der Kampfund Kampfunterstützungstruppen im Raum Gießen geübt. Der 08. Juli gehörte dem amerikanischen Patenbataillon aus Kaiserslautern. Auf Einladung ihres Kommandeurs trafen sich Offiziere und Feldwebel im amerikanischen Offiziersclub in Vogelweh zu einer Party, bei der jeder Teilnehmer seine Speisen selbst zubereitete. Am 16. September feierte die Garnison Hermeskeil ihren 25jährigen Geburtstag. In einer Feierstunde auf dem Hermeskeiler Marktplatz sagte der Stadtbürgermeister Dahlke in seiner Festrede unter anderem: "...An diesem Tage wollen wir das langjährige, freundschaftliche Miteinander vertiefen und feierlich bekunden."
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