Transportbataillon 370
1989

 

Das Jahr 1989 wurde traditionsgemäß mit dem Dreikönigsschießen eingeläutet.


06. Januar 1989: Einsatz der Riesenschleuder beim Dreikönigsschießen.

Am 06. Januar trafen sich Bataillonsangehörige, Soldaten der Reserve sowie militärische und zivile Gäste auf dem Schießstand in Hermeskeil, um an einem anregenden Schießprogramm teilzunehmen. In diesem Jahr kam eine überdimensionale Schleuder zum Einsatz. Das Schießen endete mit einem Landsknechtsbiwak und Kameradschaftsabend in der Kaserne.

Erneut stand ein Kommandeurswechsel ins Haus. Am 10. März übergab nach zweijähriger Verwendung Oberstleutnant Mössinger das Kommando an Major Schröder, den zehnten Kommandeur seit Bestehen des Bataillons.


10. März 1989: OTL Messungen (vorn links) übergibt das Bataillon an Major Schröder ( mit der Bataillonsfahne ). Mitte: Oberst Schlereth, KNschKdr 3.

Am 14. August erreichte das Bataillon eine traurige Nachricht. Oberstleutnant a. D. Rehberger, der zweite Kommandeur des Bataillons, verstarb am 13. August. Oberstleutnant a. D. Rehberger war Kommandeur vom 01. Januar 1962 bis 31. März 1968.

Wie jedes Jahr, so verlegte auch 1989 das Bataillon auf einen Truppenübungsplatz. Vom 18. bis 22. September fanden Schießvorhaben in Daaden statt.

Die Übung "Blaues Band" kam vom 05. bis 12. Oktober auf das Bataillon zu. Grundsätzlich wurde dabei die Zusammenarbeit mit dem Nachschubbataillon 310 geübt. In die Übung waren je nach Auftrag 2 bis 3 Kompanien des Nachschubbataillons als Materialkompanien eingebunden.

Was innerhalb eines Jahres neben den zahlreichen Veranstaltungen vom Bataillon gefordert wurde, sollen die folgenden Zahlen unterstreichen. Das Bataillon fuhr 2,9 Millionen Kilometer, davon alleine 2,1 Millionen Transportkilometer. Es transportierte über 45.000 Tonnen Material, sowie über 20.000 Kubikmeter Betriebsstoff. Darüber hinaus bildete das Bataillon 1210 Rekruten aus.

 

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